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Sanierung und teilweiser Neubau des Gebäudekomplexes Kurfürsten- und Keithstraße in Berlin-Schöneberg


 

Adresse:

Kurfürstenstraße 109, Berlin

Bauherr:

Grundstücksgesellschaft Kurfürstenstraße Berlin

GmbH & Co. KG

Mieter/Hauptmieter:

diverse

Projektzeitraum:

09/2012 - 02/2015

Bauzeitraum:

08/2013 - 02/2015

Leistungsphasen:

1-5

BGF: 

ca. 4.344 m²

Gebäudetyp:

Wohnungsbau

Art des Projekts:

Neubau und Sanierung

Partnerbüro: 

Bauleitung Büro "das projekt"

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Aufgabe

Die äußerst unbefriedigende städtebauliche Situation der gegenüber der Straßenbegrenzungslinie zurückspringenden Blockrandbebauung aus den 1960er Jahren entlang der Kurfürstenstraße mit den Blockecken zur Bayreuther Straße und Keithstraße waren Ausgangspunkt für eine Neubebauung und eine bessere Ausnutzung des Grundstücks. Zudem sollen die Fassaden der bestehenden Bebauung energetisch ertüchtigt und mit den Neubau gestalterisch verbunden werden.

Idee

Der Neubau soll deutlich zu erkennen sein, um jedoch die verschiedenen Baukörper gestalterisch zu fassen wird die Erdgeschosszone, mit dem auskragenden 1. Obergeschoss, in der gleichen Materialität über den gesamten Block gezogen.

Der so geschaffene Sockel entwickelt sich aus der Fassade des Neubaus und schafft gleichzeitig die einheitliche Basis für alle drei Baukörper. Die Fenster der Bestandsgebäude werden über horizontale Bänder zusammengefasst. Zudem wird die eingeschossige Parkpalette im Innenhof abgebrochen und gegen eine großzügige Grünfläche ersetzt.

Realisierung

Das Dach und die Fassade entlang der Bayreuther Straße wurden energetisch saniert und gestalterisch aufgewertet.
Im Bereich Kurfürstenstraße / Bayreuther Straße wurde im EG und 1. OG ein neuer Baukörper angefügt um die einzelnen Gebäudeteile zu fassen und um zusätzliche Ladenflächen im EG und neue Büroflächen im 1. OG zu schaffen. Der neugebaute Teil des 1. OG erhält einen eigenen Zugang von der Kurfürstenstraße mit eigenem Treppenhaus und einem Aufzug, der auch in die Tiefgarage führt.
Mit dem Zusammenfassen der einzelnen Bauteile  durch das neu gestaltete, jetzt umlaufend ausgebildete EG und 1. OG, wurde die städtebauliche Figur des Ensembles aufgewertet. Die Schaufensterfronten der Erdgeschosszone wurden komplett erneuert und vereinheitlicht. Die Straßenfassade 1. OG wurde als hinterlüftete Metallfassade mit neuen Fensterkonstruktionen (entsprechend der Straßenfassade Neubau) ausgeführt um die gewünschte umlaufend einheitliche Gestaltung des Geschosses zu erreichen.

Die Straßenfassaden ab 2. OG, sowie sämtliche Hoffassaden, wurden durch eine Wärmedämmverbundsystem energetisch ertüchtigt und neu gegliedert. Die Bestandsfenster in diesen Geschossen konnten erhalten bleiben. Die mit Einscheibenverglasung ausgeführten Treppenhausfenster wurden gegnen zeitgemäße Elemente ersetzt.
Das Dach des Bauteils Bayreuther Straße wurde als Gründach mit extensiver Begrünung ausgebildet. Das Dach des Hochhauses wird nun als Aufstellfläche für die TGA (Alt- und Neubau) genutzt und hat dazu eine um ca. 3 m erhöhte Attika erhalten, damit technische Geräte (Satellitenschüsseln, Kühlung Neubau) von der Straße nicht sichtbar sind.