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Generalsanierung der Fassade des Seniorenheims, Umgestaltung des Eingangsbereichs


 

Adresse:

Meineckestraße 14, Berlin

Bauherr:

Familie Franke, Hamburg

Mieter/Hauptmieter:

 -

Projektzeitraum:

04/2011 - 12/2012

Bauzeitraum:

11/2011 - 12/2012

Leistungsphasen:

1-8

BGF: 

ca. 900 m²

Gebäudetyp:

Wohnungsbau

Art des Projekts:

Sanierung und Innenausbau

Partnerunternehmen: 

GERNEMANN Interior DESIGN, Hamburg

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Aufgabe

Das in den 1960er Jahren errichtete Gebäude diente in den Anfangsjahren als Büro-Wohn- und Geschäftshaus und wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach umgebaut. In den 1990er Jahren wurde das Gebäude in eine Seniorenresidenz umgebaut.

Der Empfangsbereich sollte aufgewertet und die gesamte Fassade sowohl gestalterisch aufgewertet als auch energetisch ertüchtigt werden.

Idee

Neben der erforderlich gewordenen Erneuerung der Fenster war auch der Rückbau des überformten Flachdaches mit einer für die Entstehungszeit typischen Dachterrasse und Pergola notwendig, da die klare Gliederung des Baukörpers nicht mehr erkennbar war.
Der Austausch sämtlicher Fensterbänder und die notwendigen Dämmmaßnahmen führten zu einem Fassadenkonzept, dass sowohl in gestalterischer als auch in konstruktiver Hinsicht dem Gebäude eine neue Wertigkeit verleiht.
Die Wertigkeit wird durch das gewählte Farbkonzept deutlich unterstrichen. gelb-goldene Fensterprofile, rote Markisen, weiße Putzflächen der Brüstungen verleihen dem Gebäude eine zurückhaltende Eleganz.

Das neue Erscheinungsbild soll den hohen Anspruch, den die Seniorenresidenz an die Pflege und den Umgang mit den Bewohnern stellt, deutlich repräsentieren.

Realisierung

Die Fassade bekam eine Wärmedämmung mit hellem Kratzputz, nach aktueller Verordnung. Die messingfarbenen Fensterprofile und die weinroten Markisen geben der Fassade eine hohe Wertigkeit.

Die Dachterrasse wurde mit einer verglasten Pergola versehen und erhält dadurch eine leichtere Optik als das zuvor schwere, schwarze Dach. Die alte Absturzsicherung aus relativ massiven Stahlgeländern wurde gegen ein transparentes Glasgeländer mit Stahlhandlauf ersetzt.

Die Arbeiten wurden bei voller Belegung des Pflegeheimes ausgeführt. Beim Austausch der Fenster wurden die Räume temporär freigeräumt. Auf Grund der Klientel war ein extrem sensibler Umgang mit der Bausubstanz während der Planung und während der Ausführung unumgänglich.

Eine Besonderheit bei der Planung der Fassade war die Abstimmung mit dem Umweltamt in Bezug auf die in der alten Fassade vorhandenen Nistplätze. In der neuen Fassade mussten insgesamt 56 Nistplätze für Sperlinge vorgesehen werden. Diese konnten im Bereich zwischen den ausfahrbaren Markisen unauffällig realisiert werden.